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Geschichte


Basketball war von Anfang an als Mannschaftssport mit hoher Bewegungsintensität und gleichzeitig geringstmöglichem Verletzungsrisiko konzipiert. Basketball zählt zu den wenigen Sportarten, die nicht “irgendwie” entstanden sind, sondern von einer Einzelperson erfunden wurden.
Der kanadische Arzt und Pädagoge James Naismith entwickelte das Ballspiel im Jahr 1891 in Springfield (Massachusetts) in den USA als Hallensport für seine Studenten. Naismith hatte erkannt, dass die Kampfbetontheit in anderen Ballsportarten daher kommt, dass sich das ganze Geschehen in derselben Ebene 
abspielt (Fußball, Handball, American Football etc.). Er suchte eine weniger kämpferische Sportart mit einem 
geringen Verletzungsrisiko, um die 18 Studenten der Klasse im Winter abzulenken. Deshalb verlagerte er 
die Körbe (engl. baskets) in eine andere Ebene, 1½ Meter über den Spielern. Anekdote am Rande: Der Hausmeister Pop Stabbins befestigte damals Pfirsichkörbe an den 10 Fuß hohen Balkonen (Empore) der YMCA Training School in Springfield. Die damals mehr zufällig bestimmte Aufhängehöhe entspricht 3,05 Meter und ist bis heute international gültig.
Noch im selben Jahr erarbeitete James Naismith die 13 Grundregeln, die bis heute fast unverändert geblieben sind. In den nächsten Jahren wurde Basketball innerhalb der USA  und bald darüber hinaus immer populärer. Bereits 1893 fand in Paris das erste Spiel auf europäischem Boden statt. Der Weltbasketballverband wurde am 18. Juni 1932 in Genf unter dem Namen „FIBA“ (Fédération Internationale de Basketball Amateur) gegründet. Heute zählt er 215 nationale Verbände zu seinen Mitgliedern, etwa 450 Millionen Menschen weltweit spielen Basketball.