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Neuaufbau im Gunners-Mädchenprogramm

veröffentlicht um 26.06.2020, 12:40 von Thomas Marschall

Die aktuelle Situation im Mädchen-Nachwuchsbereich bedingt einige Änderungen im Trainings- und Spielbetrieb der Gunners Girls. Das Mädchenprogramm soll mit konsequenter Arbeit in den jüngeren Altersklassen zukunftsfit gemacht werden.


Wie bereits berichtet, wurden bei den UNGER STEEL Gunners Oberwart während des Corona-Lockdowns verschiedenste Evaluierungen in der gesamten Organisation durchgeführt.

Die Gunners-Girls unter Trainer Yao Schaefer haben in den vergangenen Saisonen mit Top-Leistungen in den österreichischen Bewerben aufgezeigt und erreichten mit beeindruckender Mannschaftsleistung zwei Staatsmeistertitel in der ÖMS. Auch in der abgebrochenen Spielzeit hatten sie wieder beste Aussichten, diesen Erfolg zu wiederholen. Dem gesamten Gunners-Girls Team gebührt für ihre konsequente Arbeit und den erbrachten Einsatz in den letzten Jahren Dank und Respekt.

Mit ihren Leistungen haben die Mädchen aus dem Young Gunners Programm bewiesen, dass sie österreichweit und auch international auf Top-Niveau spielen. Nicht nur mehreren Nominierungen für Nationalteams, sondern auch anstehende Wechsel ins Ausland beweisen das eindrucksvoll. Nina und Cora Horvath werden in der kommenden Saison in das deutsche Nachwuchsleistungszentrum nach Grünberg wechseln.

Für das verbleibende Gunners-Girls Team bedeutet dies leider einen Einschnitt in der Spielerinnenanzahl, ungeachtet des weiter hohen Potentials für Leistungen auf hohem Niveau. Somit ist für die kommende Saison ein stabiles wU19 Team, welches regelmäßig in erforderlicher Spielerinnenanzahl an Bewerbsspielen teilnehmen kann, nur sehr schwer darstellbar. Demzufolge haben sich die UNGER STEEL Gunners Oberwart dazu entschlossen, für die kommende Spielzeit von einer Teilnahme am wU19-Baskeball Superliga-Bewerb Abstand zu nehmen.

„In den letzten Wochen haben wir in vielen intensiven Gesprächen die Möglichkeiten und Perspektiven, die wir den Mädchen in der U16- und U19-Alterklasse bieten können, erörtert. Auch wenn aus heutiger Sicht eine Teilnahme an einem wU19-Bewerb nicht zu diesen Perspektiven zählt, werden wir mit allen Mädchen, die das wünschen, eine individuelle Lösung für die weitere sportliche Karriere erarbeiten", erläutert Gunners-Nachwuchsvorstand Thomas Marschall.

Ungeachtet dessen arbeiten die Verantwortlichen in Oberwart daran, das Mädchenprogramm ausgehend von den nachkommenden Altersklassen gestärkt neu aufzustellen. Damit sollen schnellstmöglich wieder Bewerbsspiele der Gunners-Girls in den oberen Altersklassen in Oberwart ausgetragen werden können. Auch hinsichtlich der bssm-Athletinnen arbeitet das Gunners-Team in Abstimmung mit dem zuständigen Lehrkörper an Konzepten, mit denen die professionelle Betreuung und beste sportliche Entwicklung der Mädchen sichergestellt wird.

In der kommenden Saison werden sich im Mädchen-Bereich die Bewerbe auf die jüngeren Altersklassen und die burgenländische Meisterschaft beschränken. "Und in diesen Altersklassen möchten wir die Anzahl sowohl der weiblichen als auch der männlichen Young Gunners konstant aufbauen, damit wir in Zukunft auch den Mädchen wieder gute Perspektiven im Nachwuchs-Basketball bieten können," so Marschall.
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